Wie moderne Regeneration die Hautqualität nachhaltig verbessert

Die Polynukleotid-Therapie, auch bekannt als Salmon-DNA-Therapie, gehört zu den innovativsten Entwicklungen der regenerativen Ästhetik. In den sozialen Medien wird diese Behandlung gelegentlich umgangssprachlich als „Lachssperma-Therapie“ bezeichnet – medizinisch korrekt handelt es sich jedoch um hochreine Polynukleotide (PDRN), die gezielt die Zellregeneration aktivieren und die Hautqualität von innen heraus verbessern.

Während viele ästhetische Behandlungen darauf abzielen, Volumen aufzubauen oder Falten optisch zu glätten, verfolgt die Polynukleotid-Therapie einen anderen, deutlich nachhaltigeren Ansatz: Sie stärkt die Haut biologisch. Das Ziel ist nicht Veränderung, sondern Regeneration. Nicht das „Mehr“, sondern das „Besser“. Eine Haut, die dichter, widerstandsfähiger, besser durchfeuchtet und gleichmäßiger durchblutet ist, wirkt automatisch frischer, jugendlicher und gesünder.

Gerade für Patientinnen und Patienten, die sich eine natürliche Verbesserung der Haut wünschen – ohne künstlichen Effekt oder sichtbare Eingriffe – stellt die Polynukleotid-Therapie eine der modernsten und elegantesten Lösungen dar.

Was sind Polynukleotide (PDRN) eigentlich?

Polynukleotide bestehen aus kurzen DNA-Fragmenten, die aus der DNA von Lachsen gewonnen werden. Diese Struktur ist der menschlichen DNA sehr ähnlich, was entscheidend für ihre Wirkung ist. Der Körper erkennt die Polynukleotide nicht als Fremdsubstanz, sondern kann sie in seine eigenen Reparatur- und Regenerationsprozesse integrieren.

In der klassischen Medizin werden Polynukleotide schon seit vielen Jahren eingesetzt, unter anderem:

  • zur Behandlung chronischer Wunden

  • zur Unterstützung der Gewebeheilung

  • in der Orthopädie

  • in der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie

Erst später wurde ihr enormes Potenzial für die ästhetische Medizin erkannt: Wenn Polynukleotide Gewebe regenerieren können, warum dann nicht auch die Haut auf zellulärer Ebene stärken?

Genau hier beginnt die Erfolgsgeschichte der Polynukleotid- und Salmon-DNA-Therapie in der ästhetischen Dermatologie.

Hautqualität: Der entscheidende Unterschied zwischen Regeneration und Kaschierung

Um die Bedeutung dieser Therapie zu verstehen, muss man den Begriff Hautqualität neu betrachten. Eine schöne Haut ist nicht automatisch eine faltenfreie Haut. Vielmehr setzt sich Hautqualität aus mehreren Faktoren zusammen:

-gleichmäßige Durchblutung

-stabile Hautbarriere

-hohe Feuchtigkeitsbindung

-aktive Zellneubildung

-ausreichende Kollagen- und Elastinproduktion

-gesunde Hautdichte

Viele klassische Anti-Aging-Behandlungen wirken vor allem auf der Oberfläche oder verändern die Gesichtskontur. Die Polynukleotid-Therapie hingegen arbeitet dort, wo Alterungsprozesse tatsächlich beginnen: in den Zellen.

Sie stärkt die Hautstruktur langfristig und verbessert ihre biologische Funktion. Das macht sie besonders wertvoll für empfindliche Areale wie die Augenpartie, die Haut unter den Augen, den Hals oder das Dekolleté, wo klassische Filler oft nicht geeignet oder erwünscht sind.

Wie wirkt die Polynukleotid-Therapie auf wissenschaftlicher Ebene?

Die Wirkung von Polynukleotiden basiert auf mehreren gut erforschten biologischen Mechanismen. Zentral ist die Aktivierung der sogenannten Adenosin-A2A-Rezeptoren. Diese spielen eine Schlüsselrolle bei:

-der Zellregeneration

-der Neubildung von Blutgefäßen (Angiogenese)

-der Entzündungshemmung

-der Aktivierung von Fibroblasten

Fibroblasten sind die wichtigsten Zellen für die Hautqualität. Sie produzieren:

-Kollagen

-Elastin

-körpereigene Hyaluronsäure

Durch die Aktivierung dieser Zellen wird die Haut nicht nur kurzfristig verbessert, sondern strukturell erneuert. Sie gewinnt an Dichte, Spannkraft und Widerstandsfähigkeit.

Ein weiterer zentraler Effekt ist die Verbesserung der Mikrozirkulation. Gerade bei Augenringen spielt dieser Punkt eine entscheidende Rolle, da dunkle Schatten unter den Augen häufig durch dünne Haut und mangelnde Durchblutung entstehen – nicht nur durch Pigmentierung.

Die Polynukleotid-Therapie setzt also genau dort an, wo viele andere Behandlungen nicht wirken: bei der biologischen Ursache.

Warum die Salmon-DNA-Therapie so gut verträglich ist

Ein großer Vorteil der Polynukleotide liegt in ihrer hervorragenden Verträglichkeit. Da ihre Struktur der menschlichen DNA stark ähnelt, werden sie vom Körper nicht als Fremdkörper wahrgenommen. Allergische Reaktionen sind extrem selten, und die Behandlung gilt als sehr sicher.

Das macht die Salmon-DNA-Therapie besonders geeignet für:

  • empfindliche Haut

  • dünne Haut unter den Augen

  • Patient:innen, die keine klassischen Filler möchten

  • Menschen mit Wunsch nach natürlicher Hautverbesserung